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Unser Motto!
Vom Fundament bis hin zur Beschattungslösung kommt alles aus unserer Hand!
 

WINTERGARTEN - PLANUNG

Was sie unbedingt vor der Erstellung eines Wintergarten berücksichtigen sollten!

Wintergärten sind Baupolizeilich anzeigepflichtig

Baupolizei (MA 37)

Das Erstgespräch findet meistens mit einer renommierten Wintergartenfirma vor Ort statt.
Danach wird die Größe und die möglichen Öffnungen geplant.
Hier ist es oft möglich das die Erstplanung nicht unbedingt den Kundenwunsch erfüllt.
Meistens werden auch 3D Planungen für die Vorstellungskraft hinzugezogen.
Ist erst mal die Planung abgeschlossen und der Kundenwunsch ist zur Gänze erfüllt werden danach weitere Handwerksbetriebe meistens im Auftrag der Wintergartenfirma hinzugezogen.

Wie das Gespräch bei der Baupolizei, sollte man auch das Gespräch mit seinen Nachbarn suchen. Natürlich nur dann, wenn an der Seite oder in Richtung der gemeinsamen Grenze ein Anbau geplant ist.
Bei einer Grenzbebauung oder wenn die Abstandsflächen nicht eingehalten werden können, ist man sehr auf das Wohlwollen des jeweiligen Nachbarn angewiesen.
Schon bei der  Baupolizei wird man gefragt, ob eine entsprechende Einverständniserklärung vorliegt.

Die Baupolizei (MA 37) der Stadt Wien gewährleistet durch die Bewilligung von Bauvorhaben und die Überwachung von Bauwerken den geordneten Ausbau der Stadt und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
Zu den Aufgaben zählt die Beratung in der Planungs- und Baubewilligungsphase wie auch die Überwachung der Bautätigkeit und des sicheren Zustandes der Gebäude.

Ist nun alles abgeklärt erfolgt die Beauftragung der Wintergartenfirma wie auch aller anhängenden Subfirmen.
Die Einreichung wie auch die Fertigstellungsanzeige auf der Baupolizei (MA 37) wird in den meisten Fällen von einem Baumeister oder einen Ziviltechniker gefertigt.

 

Wintergarten - Fundament - Frostsicher

Auch ein Wintergarten muss, wie jeder andere Bau auch, auf einem sicheren Untergrund ruhen.
Verwendet werden Streifen- oder Blockfundamente, mit 80 bis 100 cm Tiefe.
Die Breite ergibt sich aus der Belastung (Eigenlast, Schnee- und Windlast).
An der Außenseite ist eine Dämmung sinnvoll. So kann die Kälte nicht in die Erdmasse unterhalb des Wintergartens eindringen.
Für den Boden selbst eignen sich Naturstein, rutschfeste Keramikfliesen und Ziegelbetonplatten.
Auf Holz sollte man beim Boden verzichten – es kann die Sonnenenergie nicht aufnehmen und folglich auch nicht speichern.
Außerdem hat es den Nachteil, dass es relativ schnell ausbleicht.

 

Foto Wintergartenbauformen   BAUFORMEN

Die meisten Glasanbauten haben die Form einer schlichten Schachtel mit einem schräg geneigten Deckel.
Das ist die billigste Bauweise, denn da ist nur eine Rahmenkonstruktion zu errichten, deren Rastermaß für Wände und Dach auf den vorhandenen Platz abzustimmen ist, und in die möglichst große, rationell und damit billiger herzustellende Isolierglasscheiben eingebaut werden.

Beispiele für verspielter, anmutiger wirkende Glasanbauten liefern vor allem englische Anbieter, deren Konstruktionen oft mit einem kleinteiligeren Raster angelegt sind, so dass sie eine größere Variabilität bieten.
Da können leichter kleine Erker in eine Front eingesetzt oder »Rundungen« gebaut werden, d.h. sechs- oder achteckige Abkantungen.
Da werden auch eher Satteldächer bevorzugt, meist mit allerlei Zierrat auf dem First.
Meistens ist es nicht eine Frage des Geschmacks allein, ob man einen solchen Glasanbau oder die strenge »kontinentale« Form bevorzugt:
Die Besonderheiten machen jene Glasanbauten nicht gerade billiger.
Sie kosten leicht das Doppelte oder Dreifache dessen, was für eine simple Kastenform auszugeben ist.
Wer nur ein relativ eng begrenztes Budget für den neuen Glasanbau zur Verfügung hat, wird sich für diese Bauform entscheiden müssen - auch wenn das Herz eher an einer weniger strengen Lösung hängen sollte.

 

Öffnungselemente

Grundsätzlich sollten die Öffnungen so groß wie möglich gewählt werden um einerseits das Gefühl zu erwecken im Freien zu sitzen und andererseits im Sommer die Möglichkeit einer großzügigen Durchlüftung zu haben.

Praktische Falt- oder Horizontal-Schiebe-Türen (HST) ermöglichen weite Öffnungen sowie variable und unkomplizierte Raumgestaltungen im privaten sowie gewerblichen Bereich.

Die Ansprüche an unterschiedliche Gestaltungsvarianten von Wohn- und Geschäftsbereichen sind hoch: große Räume sollen zu kleinen umfunktioniert werden und umgekehrt, dekorativ und praktisch sollen die Möglichkeiten sein, die Aufteilung soll auf schnelle und mobile Weise verändert werden können und die Lichtverhältnisse dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden. Die innovativen und technisch durchdachten Faltwände und HSW-Anlagen bieten optimale Raumteilerfunktionen der besonderen Art.

 

Bestimmung des Standort

In der Regel kann man sich heute kaum noch sein Traumgrundstück aussuchen, sondern muss nehmen, was man bekommt und was vor allen Dingen auch noch erschwinglich ist.
Oft wird es so sein, dass ein Wohnhaus schon vorhanden ist und erst im zweiten Anlauf ein Wintergarten errichtet wird. Ideal wäre es allerdings schon, wenn man bereits bei der Planung von Haus und Garten den Standort des späteren Wintergartens berücksichtigen würde.
Die reine Südlage ist nicht automatisch, auch die unbedingt erstrebenswerte Lage für einen solchen Glasanbau.
Außerdem ist die Himmelsrichtung nicht allein von entscheidender Bedeutung, sondern man muss sich nach dem Haus selbst und dem Grundstück richten.
Da sind schließlich die Wohnräume zu beachten, z. B. eine schon ausgebaute Terrasse mit einem Kellerabgang, die umgeändert oder verlegt werden muss.
Wege in den Garten spielen eine Rolle, die Einhaltung von Grenzabständen ist wichtig, große Bäume können eine Planung über den Haufen werfen und was sonst noch alles an Hindernissen auftauchen kann und zu neuen Überlegungen zwingt.
Man sieht wieder, dass man frühzeitig mit der Planung beginnen sollte.

 

Bodenbelag

Der klassische Bodenbelag für den Wintergarten ist die Keramik glasiert / unglasiert

  • Feinsteinzeug
  • Steingutfliesen
  • Terrakotta
  • Mosaik - Glasmosaik
  • Marmorfliesen, Granitfliesen

Vor allem bei Fußbodenheizungen ist die Fliese ein ökonomischer Wärmeleiter und bei kalten Wintergärten sollten forstsichere Exemplare perfekt eingesetzt werden.
Je nach Nutzungsbedarf des Wintergartens muss die Abriebsklassifizierung Beachtung finden.

Eine exorbitante Auswahl an Mustern, Farben und Formen lässt keine Designwünsche offen.
Aktuell im Trend liegen Mosaikfliesen mit eingebauten Beleuchtungskörpern in den Farbauswahl Kiwi, Mango oder Blueberry.

Keramik ist ein reines Naturprodukt (Erde) - geruchsneutral, langlebig, Licht unempfindlich, gebrauchsstark, hygienisch, antistatisch, pflegeleicht, etc.
Für den Wintergarten und seine klimatischen Bewandtnisse bestmöglich ist der Einsatz von flexiblem Fliesenkleber und Fugenspachtel.
Um Rutschpartien vorzubauen, können eigens gefertigte, transparente, wasserlösliche Anstriche verarbeitet werden.

Naturstein

Naturstein - poliert - bruchrau - gesandstrahlt - geflammt - gilt als edel und unverwüstlich.
Seine Herkunft ist, angesichts der Globalisierung, zwischenzeitlich international und somit in unzähligen optischen Facetten präsent.
Als Natursteinbelag bezeichnet der Fachhandel

  • Marmor
  • Kalkstein
  • Sandstein
  • Granit

Polierter Stein ist rutschgefährlich und demzufolge für den Wintergarten nur begrenzt zu befürworten. Marmor - kann durch spezielle Laser- oder Chemikalienbehandlung rutschsicher, trotz polierter Optik, bereitet werden - ist ein weiches Gestein und infolgedessen nicht frostsicher, also nur für Warmwintergärten zu befürworten.

Parkett

Repräsentativ und wohnlich zugleich wirkt ein Parkettbodenbelag.
Egal ob als Schiffsboden, Dielenboden, Stabparkett oder in Mustervariation (z.B. Mosaik) verlegt - neueste Materialverarbeitungen des nachwachsenden Rohstoffes geloben enorme Strapazierfähigkeit, mühelose Pflege sowie mustergültige Abstimmungen der Holzart zum Wohnrauminterieur und ihrer Nutzungsbestimmung.

Laminat

Laminat (Schichtpressstoff) erscheint rein optisch in gleicher Qualität wie Parkett, ist jedoch ein hochwertiges Kunst-Produkt, das der Raumluftfeuchte strotzt.
Seine Eigenschaft sind dem Parkett ähnlich, jedoch ist das Preisverhältnis bei Weitem erschwinglicher - Achtung: starke Qualitätsunterschiede.

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